Wadenschmerzen

Wadenschmerzen sind In der Regel Überlastungsschmerzen.
Die Waden werden durch einseitige, sich wiederholende Bewegungen überlastet. Durch die vielen gleichförmigen Bewegungen kumulieren sich Restspannungen im Muskel auf. So entstehen im Beuger und Strecker gegengerichtete Kräfte, die zu erhöhter Muskelarbeit führen. Dasselbe würde passieren wenn sie mit dem Auto mit angezogener Handbremse fahren; der Motor muss mehr leisten, die Bremsen überhitzten und nehmen Schaden. Der Körper warnt mit Wadenschmerzen vor drohendem Schaden.
Auch durch Bewegungsmangel können Wadenschmerzen entstehen. Durch Inaktivität verkürzen die Muskeln, dadurch entsteht eine erhöhte Druckbelastung auf die Gelenke, was wiederum zu den Warnschmerzen führt.
Diese Wadenschmerzen lassen sich durch die afferente Sensorenstimulation meist in der ersten Schmerztherapie deutlich reduzieren. Nach 3-5 Schmerztherapie Sitzungen sind Sie in der Regel die Schmerzen los. Dauerhafte Schmerzfreiheit erreichen Sie mit den in der Schmerztherapie gelernten Freidehnungen, die Sie zuhause in 6-10 Minuten selbständig durchführen können. Die Freidehnungen beeinflussen Muskeln und Faszien, da beide am Schmerzgeschehen beteiligt sind.
Gerade die Wadenmuskulatur ist meist die erste Muskelpartie die einen Magnesium Mangel durch Wadenkrämpfe anzeigt.

Wadenschmerzen sind oft die Folge von „Gesundheitsschuhen“ die eigentlich als Schmerztherapie die Muskulatur trainieren sollen. Tatsächlich wird die Muskulatur durch die dauernde Suche nach Halt komplett überfordert und schmerzt. Leider hoffen viele Patienten mit diesen Wackelschuhen ihre Rücken und Beinschmerzen zu verringern, in den allermeiste Fällen passiert genau das Gegenteil: die Schmerzen nehmen zu.

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